Wissenswertes
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Materialien des Naturschmucks
Unser Natur-Schmuck wird in Heimarbeit gefertigt und ermöglicht vielen Frauen ein sicheres Einkommen. Die Nachfrage nach der Tagua Nuss trägt direkt den Erhalt
von tropischem Regenwald und damit auch von darin lebenden Tiergesellschaften bei. Beim Gewinnen der Steinnussfrüchte bleiben die Palmen unversehrt, ja sie
werden sogar gepflegt, damit die die nachwachsende Ernte reichlich ausfällt.
Dort, wo die Steinnuss für die Einheimischen zu einem überzeugenden wirtschaftlichen Faktor geworden ist, wird man sich Abholzungsinteressen entgegenstellen.
Tagua Nuss
Die Tagua Nuss stammt vorwiegend von südamerikanischen Palmen der Gattung Phytelephas macrocarpa. Im Inneren befinden sich je nach Größe ca. 30 – 35 Nüsse, die von einer harten, glatten Schale umgeben sind. Diese Schale wird entfernt, und zutage kommen die eigentlichen Nüsse mit ihrer etwas genarbten Oberfläche.
Nach mehrmonatiger Trocknung wird die Tagua Nuss steinhart und nimmt eine elfenbeinartige Färbung an. Aus diesem Grund nennt man sie auch Elfenbein- oder Steinnüsse. Die Oberfläche lässt sich schleifen und polieren, und durch die Narbung entstehen wunderschöne, hell-dunkle Strukturen.
Bombona (Anden-Königspalme)
Die Anden-Königspalme wird bis zu 25 m hoch und wächst in Mittelamerika. Am besten gedeiht die Palme in Höhen von 1000 –2000 m. Die geschliffenen, harten Samen werden gerne zu Schmuck verarbeitet. Unter dem Namen ‘Bombona’ werden die Samen in Südamerika zu Kunsthandwerk verarbeitet.
Aguaje Palme (Mauritia Flexuosa)
Sie wächst in den Tälern von Loreto, San Martín, Ucayali und Huanuco, entweder wild oder in Gruppen der gleichen Gattung. Sie wird bis zu 35 m hoch. Die Frucht hat eine elliptische Form, ist 5-7 cm lang und 4-5 cm breit. Die Aguaje Palme passt sich dem heißen und feuchten tropischen Klima, den schlecht bewässerten oder überschwemmten Böden an.